Makoto Tachibana Fanart

Makoto Tachibana aus dem Anime Free! AnimeFernsehserie der Studios Kyoto Animation und Animation Do aus den Jahren 2013 und 2014.

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Er ist mein absoluter Lieblingscharakter aus dem Anime Free!. Das ist auch der Grund warum ich ihm eine Fanart zeichnen musste^^ Die Stifte, welche oben auf dem Bild zu sehen sind, kann ich übrigens nur empfehlen.

Review: Shigatsu wa Kimi no Uso

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Der Anime basiert auf dem gleichnamigen Manga „Shigatsu wa Kimi no Uso“ (eng. your lie in april) von Arakawa Naoshi.

Genre(s): Drama, Psychological, Romance, School Life,
Shounen, Slice Of Life, Tragedy, Music

Folgen: 22

Erscheinungsjahr des Animes: 2014

Beschreibung:


Arima Kosei war eine weithin bekannte Koryphäe auf dem Piano, doch endete seine Karriere abrupt als seine Mutter starb, die auch seine Lehrerin war, und für Kosei die Welt zusammenbrach. Aufgrund des Schocks war es ihm seitdem unmöglich Töne oder den Klang seines Pianos wahrzunehmen und seine ehemals von Musik geprägte Welt versank in Stille und Dunkelheit.

Auch zwei Jahre später ist Kosei weiterhin entschlossen ein Leben ohne Musik zu führen und stattdessen seine Freizeit mit seinen Freunden Watari und Tsubaki zu verbringen. Doch ein Mädchen wirft schließlich seine Vorsätze über den Haufen: Miyazono Kaori, die nicht nur wunderschön ist und eine offenherzige Persönlichkeit besitzt, sondern deren Stil Violine zu Spielen einem Abbild dieser positiven Eigenschaften gleicht.

Achtung Spoiler!!!

Shigatsu wa Kimi no Uso ist ein sehr schöner Anime mit viel Gefühl. Ich habe den Manga zu diesem Werk nicht gelesen, weil ich aus Erfahrung weiß, dass mir Manga besser gefallen. Im Manga werden oft Dinge erzählt beziehungsweise erklärt, die dann im Anime total verloren gehen. Außerdem wollte ich mich selbst nicht spoilern.

Bei Shigatsu wa Kimi no Uso ist mir aufgefallen, dass das Genre „Shounen“ nicht vorhanden ist. Zumindest konnte ich den Anime überhaupt nicht mit Shounen in Verbindung bringen. Alle anderen Genres wurden erfüllt.

Für alle Anime-Fans sollte ich vorab sagen, dass Shigatsu wa Kimi no Uso ein guter ernsthafter Anime ist. Die Story ist sehr tiefgründig und dramatisch. An manchen Stellen versucht man die Stimmung etwas zu erheitern indem man Komödieelemente eingebaut hat. Ich muss leider sagen, dass mir diese Stellen etwas unpassend vorkamen.

Die Story beginnt ziemlich seicht, eine Geschichte über einen frustrierten Schüler. Die Handlung gewinnt von Folge zu Folge an Schwung. Der Zuschauer wird auf eine Achterbahn der Gefühle mitgenommen. Wer Kitsch und übertriebene Liebesszenen will ist hier allerdings fehl am Platz. Der Anime überzeugt ohne viel Schnickschnack. Das liegt wahrscheinlich mitunter an der Musik. Die Szenen sind sehr passend mit verschiedener Musik hinterlegt was zur tollen Atmosphäre beiträgt. Obwohl es sich überwiegend um klassische Musik handelt ist alles stimmig und absolut nicht langweilig.

Die Hauptcharactere werden gut an einen herangeführt wodurch sie einen schnell ans Herz wachsen und man dann ihre Handlungen und Entscheidungen im Laufe des Animes sehr gut nachvollziehen kann. Besonders die Hauptprotagonisten Arima und Miyazono gefallen mir gut. Sie sind wie Feuer und Wasser. Gegensätzlicher können zwei Personen gar nicht sein. Und so unglaublicher ist,dass sie es schafft Arima wieder in die Realität zurück zu holen. Mit ihrer bezaubernden liebevollen Art führt sie Arima wieder hin zur Welt der Musik und zeigt ihm abermals deren Freuden.

Die einzige Negative sind die fehlenden Hintergrundinformationen. Man erfährt kaum etwas über Miyazono und ihre Krankheit. Man wird ein wenig vor vollendete Tatsachen gestellt. Das Ende der Story ist dann nochmal der emotionale Höhepunkt des Animes. Ich kann nur sagen, dass mich der Schluss zerstört hat. Man wusste zwar auf was die Handlung hinausläuft aber trotzdem war ich fertig mit den Nerven. Obwohl ich kein Fan von Happy Ends bin hatte ich hier Hoffnung bis zum Schluss.

Nun zu meinem Lieblingsthemer im Bezug Manga und Anime. Der Zeichenstil! Oder bei Animes eher die Animation und Bilder genannt. Die Animationen haben mir extrem gut gefallen. Besonders die emotionalen Szenen waren sehr schön anzusehen. Zudem ist alles sehr detailiert und stimmig. Das i-Tüpfelchen war die perfekte Harmonie zwischen Animation und Musik.

Fazit:
Wunderschöner Anime mit tollen Zeichnungen und einer schönen Atmosphäre. Er hat mir wirklich gut gefallen. Die Story reißt einen emotional mit und wurde sehr gut inszeniert. Um es ein Meisterwerk nennen zu können haben mir ein paar Elemente hier und da gefehlt aber Freunde von Musik, Silence of Life und Drama sollten sich Shigatsu wa Kimi no Uso auf jeden Fall ansehen. Der Anime ist auf alle Fälle ein wunderschönes Erlebnis.

Unten findet ihr einen AMV zu Shigatsu wa Kimi no Uso, der mir sehr gut gefällt und einen ziemlich guten Einblick in den Anime gibt. Achtung Spoiler!!!

 

 

Rezesion: Summer Rain

Erscheinungsjahr: 2007
Autor(in): Natalie Wormbecher
Verlag: TOKYOPOP GmbH
Seiten: 168
Genre: Romance
ISBN: 978-3-86580-450-1
Preis: 6,50 Euro

 

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Klappentext

Lia Pahnke erlebt die aufregendste Zeit ihres noch jungen Lebens, denn sie lernt zur gleichen Zeit zwei Jungs näher kennen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Bald schon spielen Lias Gefühle ebenso verrückt wie das Wetter in diesem verregneten Sommer…

Bei Summer Rain handelt es sich um das Werk einer deutschen Autorin. Frau Wormbechers Manga war der erste deutsche Manga den ich gelesen habe und ich muss sagen, dass sie neben einer wundervollen Geschichte auch mit ihrem Zeichenstil überzeugt. Ihr Stil wirkt leicht und überhaupt nicht überladen.

Die Geschichte handelt von Lia, einem jungen Mädchen, dass wie viele Mädchen von der großen Liebe träumt und diesen Sommer soll es soweit sein. Lia ist eine angenehme Protagonistin mit viel Gefühl und natürlich einer ordentlichen Portion Naivität.

Im Laufe der Geschichte lernt Lia zwei Jungs näher kennen. Einmal den  Jungschauspieler Kosuke Sorimachi, zum anderen den schweigsamen und als Einzelgänger geltenden Klassensprecher Anders Richter und damit ist das Chaos perfekt.

„Aber ich weiß genau…obwohl du so gut zu mir warst und so freundlich… Ich wäre nicht glücklich geworden, weil ich eigentlich jemand anderen brauche.“ (Seite 150)

Dadurch, dass der Manga ein Einzelband ist läuft die Liebesgeschichte leider viel zu schnell ab. Die Story hätte durchaus Potenzial für mindestens zwei Bänder gehabt. Man kann der Handlung trotzdem gut folgen und die Entscheidungen sowie die Gefühlswelt von Lia nachvollziehen.

Ich kann das Buch Shojo-Liebhabern nur empfehlen.